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<pre>Ganz ohne Verletzungsausfälle scheint man in Gladbach dann aber nicht auszukommen, müssen die Fohlen doch erneut auf Abwehrchef Martin Stranzl verzichten. Der Ã–sterreicher hatte schon das Derby gegen Köln aufgrund eines Muskelfaserriss verpasst und wird folglich auch in Augsburg nicht dabei sein können.  <p> Der VfL Wolfsburg steht unter enormem Druck. Die Niedersachsen kämpfen gegen die punktegleichen Teams aus Hamburg und Mainz darum, nicht auf dem Relegationsplatz zu landen. Platz 17 und damit der sichere Abstieg ist angesichts von vier Zählern Vorsprung auch noch nicht vom Tisch.  <p>  Doch trotz all der Tore ist Nationalspieler Timo Werner seit 3 Spieltagen — genauer gesagt 304 Minuten — ohne Treffer. Ob der schnelle Stürmer gegen die Frankfurter wieder einen Torerfolg feiern kann? <p> Trotzdem ist es aus Augsburger Sicht nicht angebracht, dies nun als gutes Omen für Samstag zu deuten. <p>  – Sven Schipplock fielen nach dem Remis gegen Mainz noch nicht einmal mehr kämpferische Durchhalteparolen ein.  </pre>


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<pre>Der Hamburger SV hat den Rückwärtsgang eingelegt: stand die Elf von Bruno Labbadia nach 14 Spieltagen sensationell auf Rang fünf, konnte seitdem lediglich ein mageres Pünktchen geholt werden. Abgesehen vom Remis in Wolfsburg setzte es für die „Rothosen“ in den jüngsten fünf Spielen nur Niederlagen.  <p> Dabei hatte sich der vergangene Spieltag trotz des Sechs-Punkte-Siegs eigentlich so gar nicht nach dem Geschmack der Norddeutschen entwickelt; infolge der von Mainz und Freiburg gelandeten Befreiungsschläge drohen dem Jäger zunehmend die möglichen Opfer auszugehen.  <p>  Auf seinen „Retter-Bonus“ sollte der vormalige Kroatien-Coach deshalb nicht allzu viel geben. Erst recht, nachdem sich die Geduld mit Armin Veh in der Vorsaison als schwerwiegender Fehler herausgestellt hat. <p> Die Resultate der vergangenen Monate halten somit nicht unbedingt dazu an, den 96ern nun einen Husarenritt gegen den Spitzenreiter zuzutrauen — selbst gründlich gelangweilten Bayern sollte in der HDI-Arena zumindest zur absoluten Pflichterfüllung in der Lage sein. <p>  Genau daran hapert es seit Wochen. Statt schon weitaus früher auf die möglichen Gefahren des desolaten Saisonverlaufs hinzuweisen, schwafelten Sportchef Rudi Völler und Korkut immer weiter vom möglichen Erreichen der Europa League.  </pre> 


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<pre> Werder-Coach Florian Kohfeldt war vor allem mit der Abwehr-Arbeit zufrieden: „Defensiv haben wir abgesehen vom Tor gerade mal zwei Fernschüsse zugelassen. Das ist ein großes Kompliment an unsere Abwehrreihe.“  <p> In den letzten neun Duellen zwischen Gladbach und Augsburg fielen insgesamt 31 Tore! In acht dieser neun Begegnungen gab es zumindest zwei Tore pro Spiel und in jeder dieser acht Partien haben auch beide Teams getroffen.  <p>  Es war der insgesamt sechste Platzverweis, den die Eintracht in dieser Saison kassierte, dazu gesellen sich noch 63 gelbe Karten. In der Fairplay-Tabelle sind die Frankfurter ganz unten zu finden. Neben ständigen Personalsorgen macht der SGE das Unvermögen vor den gegnerischen Tor sehr zu schaffen. <p>  Im achten Anlauf unter Neo-Coach Martin Schmidt ist dem VfL Wolfsburg endlich der erste Bundesliga-Sieg gelungen. Zuvor war der Schweizer zum Unentschieden-König avanciert. Alle seine Meisterschaftspartien als „Wölfe-Coach“ endeten mit einem Remis. <p>  Zuvor hatten die vier Pflichtspielsiege in Serie gerade richtig Lust auf eine großartige Saison gemacht. Vor allem der Sieg im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen mutete wie ein Versprechen an, welches nun jedoch schon der Sport-Club umgehend wieder einkassierte.  </pre>


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<pre> Eine Entwicklung, die jedoch keinesfalls überraschend kommt. „Dass die Fans sauer sind, ist normal“, bringt Marco Russ sogar Verständnis für den Frust des Anhangs auf.  <p> Dass Bremen auch am Spieltag ohne Niederlage dasteht, gab es zuletzt in der Saison 2005/2006 unter Ex-Trainer Thomas Schaaf.   <p> Gleichwohl mehrten sich zuletzt die Anzeichen dafür, dass es für die Roten im weiteren Verlauf der Spielzeit durchaus noch kritisch werden kann: Anflüge des von vielen Aufsteigern irgendwann zu beklagenden kürzer werdenden Atems haben auch die Hannoveraner längst verspürt. <p>  Wird nach dem ersten knappen Saisondrittel der Mittelwert bemüht, haben die Münchener jedes ihrer Spiele mit ziemlich exakt drei Treffern Vorsprung zu Ende gebracht: Der deutliche Erfolg gegen die Rheinländer stellte am letzten Samstag demnach fast schon den absoluten Normalfall dar.  <p> Das galt insbesondere für die Offensive, die während der sechs Spiele andauernden Negativ-Serie gerade mal zwei Törchen beigesteuert hatte und nun in einem Spiel gleich vier Mal traf.  </pre>


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<pre> Meine Wett-Empfehlung ist tatsächlich ein wenig vorsichtiger. Freiburg hat harte 120 Minuten Pokal in den Knochen stecken und konnte bislang Zuhause nur gegen Augsburg klar gewinnen. Die meisten Siege fallen knapp aus.  <p> Doch dies heißt nicht unbedingt, dass es dadurch für die Gladbacher einfacher wird. Während die Dortmunder scheinbar die Kurve gekratzt haben und sich Stück für Stück zurück arbeiten, kommt die Mannschaft von Dieter Hecking weiterhin einfach nicht in Fahrt.  <p>  Die Rheinhessen haben sich zuletzt im Derby gegen Eintracht Frankfurt mit einem Remis (1:1) begnügen müssen. <p>  Weil das Resultat jedoch eine verkehrte Welt produzierte, nahmen stattdessen die eigentlichen Spielanteile den weiteren Saisonverlauf der beiden Teams in prophetischer Weise vorweg: So zeichnete sich etwa schon damals deutlich ab, dass Darmstadt ganz schweren Zeiten entgegengeht.  <p> Ein interessanter Aspekt für alle Freunde von Torwetten bzw. Über/unter-Wetten: In den letzten sechs Duellen fielen immer mindestens drei Tore – in Summe 2Und es gab zwischen Augsburg und Bremen auch noch nie ein 0:0.  </pre>


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